Kurztext
Digitalis - kein alter (Finger)Hut, sondern eine junggebliebene Arzneipflanzengattung. Über 200 Jahre Digitalisforschung - auf den Punkt gebracht. Lassen Sie sich von zwei renommierten Digitalis-Fachleuten mitnehmen auf die Reise von Witherings ersten Wirkungsbeschreibungen über Anbau, Züchtung, Inhaltsstoffe und gentechnische Untersuchungen - bis zum aktuellen Forschungsstand. Apotheker, Ärzte und andere Naturwissenschaftler können sich - auch dank der Farbfotos von teils sehr seltenen Arten - ein facettenreiches Bild von dieser Pflanzengattung machen. y Aus dem Inhalt:
- Geschichte
- Botanik
- Anbau von Digitalis lanata und Digitalis purpurea und Verarbeitung der Blätter und Samen
- Gentechnische Arbeiten an Digitalis
- Züchtung und Erhaltung von Digitalis-lanata- und und Cardenolide, die wichtigsten Inhaltsstoffe von Digitalis-Arten
- Biotechnische Gewinnung von Cardenoliden
- Pharmakologie und Toxikologie der Cardenolide.
352 S., 95 s/w Abb., 43 farb. Abb., 48 s/w Tab. Gebunden
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart
Studium der Chemie und Botanik (1951 Dr. phil.), anschließend der Pharmazie (Mag. pharm. 1956). Habilitation für Pharmakognosie (1965), Prof. an der Universität Wien 1971, im gleichen Jahr Verleihung des Willmar-Schwabe-Preises.
Von 1973–1993 ordentlicher Professor und Direktor des Instituts für Pharmazeutische Biologie an der Philipps-Universität in Marburg/Lahn. Mitarbeit in der Deutschen Arzneibuch-Kommission seit 1978, von 1986–1992 Vorsitzender des Ausschusses für Pharmazeutische Biologie. Mitherausgeber des Kommentars zum Europäischen Arzneibuch (1981–1999). Mehrere Jahre Fachgruppenleiter für Pharmazeutische Biologie der APV. Präsident der Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung von 1989-1992. Ehrenmitglied dieser Gesellschaft 1995.
Arbeitsschwerpunkte waren die Prüfung der Qualität pflanzlicher Arzneidrogen und der aus ihnen hergestellten Phytopharmaka sowie Untersuchungen an Pflanzen mit herzwirksamen Glykosiden.
[Von Prof. Dr. Max Wichtl erschienene Publikationen]
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