Pharmaziegeschichte

Pharmaziegeschichte

Leimkugel, Frank

Vertriebene Pharmazie

Wissenstransfer durch deutsche und österreichisch-ungarische Apotheker nach 1933

Veröffentlichungen der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie e.V. Neue Folge
Band 61

ISBN 978-3-8047-1687-2

EUR 17,40
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Abstract

Diese von der DFG geförderte Studie zeigt, wie emigrierte jüdische Pharmazeuten die Naturwissenschaften ihrer Aufnahmeländer und später Israels prägten. Zwar blieb ihr Einfluss auf die pharmazeutischen Wissenschaften wegen des beschränkten Zugangs zu pharmazeutischen Lehrstühlen gering. Doch konnten jüdische Apotheker die pharmazeutische Verwaltung, Ausbildung und Industrie des britischen Mandatsgebiets Palästina und später des jungen Staates Israel entscheidend gestalten. So begannen insbesondere deutsche Apotheker mit dem Aufbau einer pharma-zeutischen Industrie und österreichische Magistri Pharmaciae strukturierten die pharmazeutische Verwaltung. Auch das gemeinsame Anliegen der Einrichtung eines pharmazeutischen Ausbildungsgangs an der Hebräischen Universität war im Jahre 1953 endlich von Erfolg gekrönt.

Aus dem Inhalt:

  • Der Aufbau der Pharmazie in Palästina/Israel
  • Akademischer Wissenstransfer in die USA
  • Wissenstransfer ohne akademische Relevanz
  • das Beispiel Großbritannien
  • Wissenstransfer nach Südamerika, in die Türkei und nach Australien
  • English Summary

1999. 144 S., 44 s/w Abb.
Kartoniert

Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart