Titel

Sösemann, Bernd (Hrsg.)

Kommunikation und Medien in Preußen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert

Beiträge zur Kommunikationsgeschichte
Band 12

ISBN 978-3-515-08129-0

EUR 58,00
Preise jeweils
inklusive MwSt.

Abstract

Erstmals wird ein kommunikationsgeschichtlicher Überblick zur Geschichte Brandenburg-Preußens vorgelegt. Das breite thematische Spektrum beherrschen Fragen nach der Ausprägung und dem Wandel einer politischen Öffentlichkeit und ihrer Medien – seien es Flugblätter, Lesegesellschaften, Zeitungen oder Feste –, nach den Kommunikatoren in Redaktionen, Universitäten oder auf der Bühne sowie Probleme der Rezipienten- und Wirkungsforschung.

Jeder Beitrag zielt auf das thematisch Verbindende und auf eine differenzierte Interpretation des jeweiligen Medienspektrums, der agierenden, kommunizierenden und rezipierenden Personen und Institutionen.
Die Einzeldarstellungen haben Wissenschaftler unterschiedlicher Fachdisziplinen quellennah erarbeitet, dabei unterschiedliche Methoden erprobt und Defiziten der Preußen-Forschung nachgespürt. Ihre Ausführungen können somit sowohl die Forschung zur Geschichte öffentlicher Kommunikation als auch zur Historie Preußens anregen.

Der Sammelband vereint Vorträge von zwei Tagungen der „Arbeitsgemeinschaft zur preußischen Geschichte“ und wird durch eine Spezialbibliographie ergänzt, die als Band 13 der BKG veröffentlicht wird.

"…ist ein nützliches Werkzeug für die weitere Erforschung der preußisch-brandenburgischen Kommunikationsgeschichte entstanden, das einen bequemen Einstieg in deren unterschiedlichste Teilgebiete ermöglicht." Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte

"Die meisten Artikel haben handbuchartigen Charakter, was das Buch besonders für jene zur lohnenden Lektüre macht, die sich in die Facetten des Themas einarbeiten wolle. Es ist in der Breite der behandelten Phänomene einmalig und daher besonders empfehlenswert für Studierende…" sehepunkte

1. Auflage 2002.
Gebunden

Franz Steiner Verlag

Über den Autor

Autoren

Bernd Sösemann

Bernd Sösemann, geb. 1944.
1964–1969: Studium der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte, der Deutschen Philologie sowie der Pädagogik und Philosophie an der Georgia Augusta in Göttingen. 1970: Staatsexamen.
1971–1973: Promotionsstipendium der "Göttinger Akademie der Wissenschaften" ("Minna-James-Heineman-Stiftung"): "Liberal-demokratische Publizisten in der Auflösungskrise der Weimarer Republik, 1930-1933".
1974/75: Referendariat in Lüneburg.
1975: Wiss. Assistent und 1982: Hochschulassistent am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen.
1979–1982 Mitarbeiter der "Historischen Kommission" bei der "Bayerischen Akademie der Wissenschaften".
1985: Berufung (primo loco) aus dem laufenden Habilitationsverfahren auf den neu gegründeten Lehrstuhl (C4-Professur für "Allgemeine Publizistik mit dem Schwerpunkt Geschichte") an der Freien Universität Berlin mit der Venia legendi für die "Geschichte der öffentlichen Kommunikation und der Publizistikwissenschaft". Gastaufenthalte an den Universitäten Cagliari, Rom, Sydney und Trient sowie am "Italienisch-Deutschen Institut" in Trient und an der "Villa Vigoni" in Menaggio (Como).
2010 pensioniert.
Seit 2010: Leiter der Forschungsstelle "AkiP" am Friedrich-Meinecke-Institut für Geschichtswissenschaften an der Freien Universität Berlin.

[Von Bernd Sösemann erschienene Publikationen]