Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart
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Geske, Norbert

Nikias und das Volk von Athen im Archidamischen Krieg

Historia – Einzelschriften
Band 186

1. Auflage 2005.
ISBN 978-3-515-08566-3

Kurztext

Der Feldherr und Politiker Nikias hat vierzehn Jahre lang die Kriegsführung und Politik im Peloponnesischen Krieg zwischen Athen und Sparta sowie deren jeweiligen Verbündeten mitbestimmt. Keinen anderen wählten die Athener in diesem Krieg so häufig zum Strategen. Dennoch ist das Nikiasbild in der heutigen Forschung überwiegend negativ. Grund dafür ist vor allem, dass es in besonderem Maße durch die Ereignisse um die misslungene Sizilienexpedition, die mit einer verheerenden Niederlage und seinem Tod endete, geprägt wird. Warum die Athener einen solchen „failure as general and leader“ immer wieder zum Feldherrn wählten, wird deutlicher, wenn man eine solche rückschauende Betrachtungsweise vermeidet. Die Untersuchung konzentriert sich deshalb auf den Aufstieg und den Werdegang des Nikias bis zum Nikiasfrieden. Sie zeigt, wie und warum sich Nikias zu einer Institution im Archidamischen Krieg entwickelte.

„I learned a tremendous amount from this book, which is … carefully produced and offers a complete scholarly apparatus to accompany its text.“ BMCR

224 S.
2 s/w-Karten, Kartoniert

Franz Steiner Verlag

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