Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart
EUR 60,00
Preise jeweils
inklusive MwSt.

Lieferung innerhalb Deutschlands versandkostenfrei.
Lieferung ins Ausland zuzüglich Versandkosten.

Manz, Volker

Fremde und Gemeinwohl

Integration und Ausgrenzung in Spanien im Übergang vom Ancien Régime zum frühen Nationalstaat

Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte – Beihefte
Band 191

1. Auflage 2006.
ISBN 978-3-515-08969-2

Kurztext

Für den modernen Staat ist es unverzichtbar, zwischen Fremden und Staatsangehörigen zu unterscheiden. Aber wer gilt als fremd, wer als zugehörig? Wie kommt es zu dieser Zuschreibung, und was sind ihre Bedingungen? Die Faktoren, die dem modernen nationalstaatlichen Denken dabei heute eindeutig und unveränderlich erscheinen, erweisen sich in einer historischen Perspektive als gesellschaftlicher Prozeß.
Der mikrogeschichtliche Zugang der Arbeit zeigt, wie eng im Spanien des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts die Herausbildung staatlicher Zugehörigkeit und Fremdheit an Integration und soziale Konflikte auf der lokalen Ebene gebunden war. Als Fallbeispiel dient die niederandalusische, von einem expandierenden Weinsektor geprägte große Agrostadt Jerez de la Frontera.

360 S., 9 s/w Tab.
Kartoniert

Franz Steiner Verlag

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer

Neuerscheinungen

Gomeringer, Bernd (Hrsg.) / Sänger, Jessica (Hrsg.) / Sünkel, Ulrike (Hrsg.)
Vögel im Kopf
Geschichten aus dem Leben seelisch erkrankter Jugendlicher

...mehr

Jütte, Robert (Hrsg.)
Medizin, Gesellschaft und Geschichte 38 (2020)
Ungleiche Gesundheitschancen – trotz offener Gesellschaften (1949–2018)

...mehr