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Tobies, Renate
„Morgen möchte ich wieder 100 herrliche Sachen ausrechnen“
Iris Runge bei Osram und Telefunken
Boethius
Band 61
ISBN 978-3-515-09638-6
| EUR | 72,00 |
| EUR(A) | 74,10 |
| sFr* | 122,40 |
| Preise jeweils inklusive MwSt. | |
* Unverbindliche Preisempfehlung für sFr
Abstract
Iris Runge (1888–1966) verglich das Rechnen im Industrielabor mit einem beglückenden Kindheitsgefühl: "Es ist, wie wenn man früher Weihnachten aufwachte mit der Aussicht, nun den ganzen Tag mit seinen Sachen zu spielen." Die Beschäftigung mit dieser frühen, herausragenden Techno- und Wirtschaftsmathematikerin führt in die Entwicklung deutscher Unternehmen wie Osram und Telefunken ein und zeigt die Verflechtungen von Mathematik, Experimentalforschung, Technik, Bildung und Politik vom Kaiserreich bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Die aus hugenottischer Tradition stammende Forscherin, spätere Professorin für theoretische Physik, taufte ihr Boot auf den Namen der chinesischen Göttin Kuan Yin, die Mitgefühl für die Armen und in Kombination mit einem Drachen auch Klugheit, Stärke und damit ihre zwei Welten symbolisiert: Angewandte Mathematik und Eintreten für eine gerechte Welt.Ausgezeichnet mit dem Ehrenpreis der Gesellschaft der Freunde der Geschichte des Funkwesens e.V.
Unter Mitwirkung von:
- Helmut Neunzert (Geleitwort)
1. Auflage 2010.
412 S., 21 s/w Abb., 13 s/w Tab.
Dokumentenanhang sowie 52 Abb. auf 16 Taf., Gebunden
Franz Steiner Verlag
Über den Autor
Autoren
Renate Tobies
Renate Tobies, studierte Mathematik, Chemie, Physik, Pädagogik und Psychologie in Leipzig.
Habilitationsgebiet: Geschichte der Mathematik und Naturwissenschaften.
Gastprofessuren in Braunschweig, Kaiserslautern, Saarbrücken und Linz (Österreich) und Jena. Lehrstuhlvertretung an der Universität Stuttgart.
Forschungschwerpunkte sind die Geschichte der Mathematik und ihrer Anwendungen im 19. und 20. Jahrhundert sowie Frauen- und Genderforschung in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik.
Gastprofessuren in Braunschweig, Kaiserslautern, Saarbrücken und Linz (Österreich) und Jena. Lehrstuhlvertretung an der Universität Stuttgart.
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