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Mäkeler, Hendrik

Reichsmünzwesen im späten Mittelalter

Teil 1: Das 14. Jahrhundert

Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte – Beihefte
Band 209

1. Auflage 2010.
ISBN 978-3-515-09658-4

Kurztext

Man könne die Geschichte der Völker und Kulturen nicht verstehen, wenn man deren Geld keine Beachtung schenke, hat Wilhelm Röpke einmal angemerkt. Dieser Einsicht folgend, untersucht Hendrik Mäkeler Geschichte und Bedeutung des Geldes in den deutschen Landen des Spätmittelalters – insbesondere unter verfassungsgeschichtlichen Aspekten. Diese verdeutlichen etwa die Anfänge des Hundertjährigen Krieges und die Königswahl Karls IV., denn in der zunehmend monetarisierten Politik waren Geldzahlungen nun ein bevorzugtes Machtmittel. Aufgrund ihrer enormen Höhe beeinflußten sie maßgeblich die Entwicklung der Geldtheorie und die Organisation der Münzprägung im europäischen Raum. Doch auch den alltäglichen Umgang der Menschen mit geringeren Beträgen nimmt der Autor am Beispiel von Ablaßkollektoren, Kaufleuten, Stadträten und Studenten in den Blick. Die Arbeit schließt damit eine Forschungslücke, die die Geldgeschichtsschreibung für den deutschen Raum im späten Mittelalter aufweist.

Rezensionen

Martin Kintzinger, GWU 68 2017 H 7/8 , 06.02.2018

328 S., 6 s/w Tab.
3 Diagr. u. 13 Ktn. sowie 2 Münztaf., Gebunden

Franz Steiner Verlag

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