Inhaltsverzeichnis
Probekapitel
Die Autoren analysieren die "Historik" Droysens und ordnen sie in den Kontext der Aufklärungshistorie ein. Darüber hinaus beleuchten sie wichtige Facetten seines theoretischen Schaffens wie seine Quellensystematik, seinen Freiheitsbegriff, seine idealistische Geschichtsauffassung und seinen Verstehensbegriff. Ebenso kommen sein Männlichkeitskonzept und seine kunsttheoretischen Vorstellungen zur Sprache. Schließlich werden Droysens historiographisches Werk und sein Verständnis von der öffentlichen Aufgabe der Historie in internationaler Perspektive untersucht und Gemeinsamkeiten und Unterschiede nationaler Wissenschaftskulturen und Rollenkonfigurationen des 19. Jahrhunderts aufgezeigt.
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Ries, Klaus (Hrsg.)
Johann Gustav Droysen
Facetten eines Historikers
Pallas Athene
Band 34
ISBN 978-3-515-09662-1
| EUR | 46,00 |
| EUR(A) | 47,30 |
| sFr* | 78,20 |
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Abstract
Zwei Jahre nach dem 200. Geburtstag von Johann Gustav Droysen will dieser Band vor allem an den Geschichts- und Wissenschaftstheoretiker erinnern, der das hermeneutische Verfahren geschärft und eine wichtige Grundlage für die moderne Entwicklung gelegt hat, dass 'Geschichte als Wissenschaft' verstanden wird.Die Autoren analysieren die "Historik" Droysens und ordnen sie in den Kontext der Aufklärungshistorie ein. Darüber hinaus beleuchten sie wichtige Facetten seines theoretischen Schaffens wie seine Quellensystematik, seinen Freiheitsbegriff, seine idealistische Geschichtsauffassung und seinen Verstehensbegriff. Ebenso kommen sein Männlichkeitskonzept und seine kunsttheoretischen Vorstellungen zur Sprache. Schließlich werden Droysens historiographisches Werk und sein Verständnis von der öffentlichen Aufgabe der Historie in internationaler Perspektive untersucht und Gemeinsamkeiten und Unterschiede nationaler Wissenschaftskulturen und Rollenkonfigurationen des 19. Jahrhunderts aufgezeigt.
1. Auflage 2010.
230 S., 9 s/w Abb.
Gebunden
Franz Steiner Verlag
Über den Autor
Autoren
Klaus Ries
Prof. Dr. Klaus Ries, derzeit Gastprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin, hat an der Friedrich-Schiller-Universität Jena über "soziale Unruhen" in der Frühen Neuzeit promoviert und sich über "das politische Professorentum" der Universität Jena im frühen 19. Jahrhundert habilitiert. Er war langjähriger Mitarbeiter des Sonderforschungsbereichs 482: "Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800".
Seine Forschungsschwerpunkte sind Ideengeschichte, Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte sowie die Geschichte des deutschen Bürgertums.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Ideengeschichte, Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte sowie die Geschichte des deutschen Bürgertums.
- Berliner Universität und Nationalgedanke 1800–1848 (Band 42)
- Universitätsgeschichte und Mythos (Band 41)
- Ernst Bernheim (1850–1942) (Band 40)
- Budapest – Berlin (Band 39)
- Akademischer Alltag zwischen Ausgrenzung und Erfolg (Band 38)
- "Innerlich gesund an der Schwelle einer neuen Zeit" (Band 37)
- Menschen und Möglichkeiten (Band 36)
- Universität im Umbruch (Band 35)
- Johann Gustav Droysen (Band 34)
- Wissenschaft und Dekolonisation (Band 33)
- Friedrich Burgdörfer (1890–1967) (Band 32)
- Anpassung und Abgrenzung (Band 31)
- Digitale Landschaften (Band 30)
- Ein "Diplomat aus den Wäldern des Orinoko" (Band 29)
- Stipendienstiftungen und der Zugang zu höherer Bildung in Deutschland von 1800 bis 1960 (Band 28)
- Kunst als Botschafter einer künstlichen Nation (Band 27)
- ,Gelehrte‘ Wissenschaft (Band 26)
- Afrikawissenschaften in Berlin von 1919 bis 1945 (Band 25)
- Bilder – Daten – Promotionen (Band 24)
- Karl Griewank (1900–1953) – ein deutscher Historiker im „Zeitalter der Extreme“ (Band 23)
- Vergangenheitspolitik in der universitären Medizin nach 1945 (Band 22)
- Krieg, Frieden und Geschichte (Band 21)
- Wort und Tat (Band 20)
- Friedrich Meinecke in seiner Zeit (Band 19)
- Kollegen – Kommilitonen – Kämpfer (Band 18)
- Vom Hintereingang zum Hauptportal? (Band 17)
- Max von Laue (1879–1960) (Band 16)
- Gemeinschaftsunternehmen Naturforschung (Band 15)
- Henriette Hertz (Band 14)
- "Die Brücke" zwischen Staatskunst und Verfemung (Band 13)
- Nulla dies sine linea (Band 12)
- Eine „weltbürgerliche Wissenschaft“ – Die deutsche Orientalistik im 19. Jahrhundert (Band 11)
- Die Universität Greifswald und die deutsche Hochschullandschaft im 19. und 20. Jahrhundert (Band 10)
- Kriminologie im Deutschen Kaiserreich (Band 9)
- Die Hochschule für Musik zu Berlin (Band 8)
- Michael Tangl (1861–1921) und seine Schule (Band 7)
- Pädagogik Unter den Linden (Band 6)
- Die Präsidenten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus (Band 5)
- Zwischen Wissenschaft und "Burschenherrlichkeit" (Band 4)
- Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Biologie (Band 3)
- Die Universität Jena (Band 2)
- Die Philipps-Universität Marburg im Nationalsozialismus (Band 1)