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Dészpa, Mihály Loránd

Peripherie-Denken

Transformation und Adaption des Gottes Silvanus in den Donauprovinzen (1.–4. Jahrhundert n. Chr.)

Potsdamer Altertumswissenschaftliche Beiträge
Band 35

2012.
ISBN 978-3-515-09945-5

Kurztext

Silvanus war einer der populärsten Götter in den Donauprovinzen. Er prägte das religiöse Leben verschiedener sozialer Schichten der Provinzialbevölkerung vor allem in den wichtigsten Städten in diesem Teil des Imperium Romanum. Silvanus unterscheidet sich dabei allerdings radikal von seinem italischen Archetypus. Dies wurde in der Forschung mit dem Phänomen des Synkretismus zwischen dem italischen Gott und einem illyrischen, gallischen sowie dakischen Gott erklärt.
In Peripherie-Denken wird für diese Differenz eine neue Erklärung angeboten. Hierbei liegt der analytische Fokus nicht auf dem 'ontologischen' "Warum" der Begründung, sondern auf dem funktionalen "Wie" der Beschreibung: Die Prozesse, die die Transformationen des italischen in den Silvanus der Donauprovinzen strukturieren, stehen im Zentrum der Untersuchung. Ein anderer Schwerpunkt liegt in der Analyse des Beitrages der Religion für die soziale Integration in einer globalen Konstellation.
Das Buch stellt nicht nur religiöse Prozesse in einem imperialen Kontext dar, es leistet auch einen Ansatz für eine neue methodologische Herangehensweise an das System Religion.

Rezensionen

Sorin Nemeti, Latomus 74, 2015/2

Leif Scheuermann, Historische Zeitschrift 299, 2014/2

Ralph Häußler, Bonner Jahrbücher 212, 2012

X, 312 S.
13 Taf. m. 35 Abb., Kartoniert

Franz Steiner Verlag

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