Titel

Inhaltsverzeichnis Probekapitel

Felten, Franz J. (Hrsg.) / Matheus, Michael (Hrsg.)

Rheinhessen – Identität – Geschichte – Kultur

Geschichtliche Landeskunde
Band 72

ISBN 978-3-515-11600-8

EUR 44,00
Preise jeweils
inklusive MwSt.

Abstract

Rheinhessen wurde 1816 in Folge des Wiener Kongresses als Provinz des Großherzogtums Hessen-Darmstadt künstlich geschaffen. Die Region, ihre Geschichte und Kultur, blickte zu diesem Zeitpunkt bereits auf viele Jahrhunderte unter verschiedenen Herrschaften zurück. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich die meisten Landeskinder mit dem neuen Staatsgebiet schwer taten. Renommierte Autoren und Kenner der Region stellen in diesem Band daher die Frage nach einer rheinhessischen Identität, nach dem Raumbildungsprozess, dem Dialekt und den Mentalitätsmustern der Bevölkerung. Die Beiträge beleuchten unter anderem die großherzoglich hessische Gemeindeordnung von 1821 und das Wirken der engagierten Provinzialbaumeister, welches das Bild der rheinhessischen Dörfer bis heute prägt, sowie die fortschrittliche Arbeiterschutz- und Wohnungsbaupolitik der beiden größten Städte Mainz und Worms. Auch die Geschichte der Juden, die Auswanderung nach Nordamerika in Krisenzeiten und die Anfänge der NSDAP in Rheinhessen finden Berücksichtigung. Und natürlich fehlt auch nicht der Blick auf den Weinbau, der in Rheinhessen bis heute als Wirtschaftsfaktor eine zentrale Rolle spielt.

> Titelinformation (pdf)

Rezensionen

Stephanie Irrgang, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 66. Jg., Heft 1 (2018)

Gerhard Stumm, Gesellschaft für Geschichte des Weines Nr. 2, 2017

liesmalwieder.de, 2017

2016. 197 S., 31 s/w Abb., 15 s/w Fotos.
Gebunden

Franz Steiner Verlag

Über die Autoren

Autoren

Franz J. Felten

Franz J. Felten, geb. 1946, nach Studien in Saarbrücken und Paris Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Promotion und Referendariat an Gymnasien in Saarbrücken, danach an der Freien Universität Berlin (Habilitation), Essen, Dresden und Halle/Saale tätig. Von 1997 bis 2011 Professor für mittelalterliche Geschichte in Mainz, von 2003 bis 2013 Leiter des Instituts für Geschichtliche Landeskunde.

Forschungsinteressen vor allem auf dem Gebiet des frühen Mittelalters, der Geschichte der Kirche und der religiösen Bewegungen in sozial- und politikgeschichtlicher Perspektive. Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften und Historischer Kommissionen.

[Von Franz J. Felten erschienene Publikationen]

Michael Matheus

Michael Matheus war von 1994 bis 2003 und ist seit 2012 wieder Professor für Mittlere/Neuere und Vergleichende Landesgeschichte an der Universität Mainz sowie Leiter des Arbeitsbereichs III. Von 1994 bis 2003 und seit 2013 ist er erster Vorsitzender und Direktor des IGL. Von 2002 bis 2012 leitete er als Direktor das DHI Rom.

[Von Michael Matheus erschienene Publikationen]

Mehr zum Thema