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Teut, Michael (Hrsg.) / Dinges, Martin (Hrsg.) / Jütte, Robert (Hrsg.)

Religiöse Heiler im medizinischen Pluralismus in Deutschland

Medizin, Gesellschaft und Geschichte – Beihefte
Band 71

ISBN 978-3-515-12423-2

EUR 36,00
Preise jeweils
inklusive MwSt.

Abstract

Religion und Medizin stehen seit jeher in einer durchaus ambivalenten Beziehung: Der griechische Asklepioskult, germanische Quellheiligtümer, katholische Wallfahrtsorte oder protestantisch-pietistische Pastoralmedizin sind Ausdruck dieser Nähe zwischen Religion und Medizin. Die Autorinnen und Autoren greifen das auf und gehen von der Annahme aus, dass sich die Schwierigkeiten unserer Spätmoderne mit dem Thema "religiöse Heiler" – die in den Beiträgen implizit oder explizit angesprochen werden – vor ihrem geschichtlichen Hintergrund besser einordnen lassen.

Angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen im Gesundheitswesen ist ein frischer Blick auf religiös inspirierte Formen der Heilung höchst aufschlussreich – nicht nur, um diese zu analysieren, sondern geradezu als Lackmustest für unser Verhältnis zu den spezifischen Denkweisen der modernen Wissenschaft und Medizin

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2019. 139 S., 2 s/w Abb.
Kartoniert

Franz Steiner Verlag

Über die Autoren

Autoren

Michael Teut

Michael Teut ist Facharzt für Allgemeinmedizin und arbeitet als Wissenschaftler am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Universitätsmedizin Berlin.

[Von Michael Teut erschienene Publikationen]

Martin Dinges

Martin Dinges ist apl. Professor für Neuere Geschichte an der Universität Mannheim und war bis 2019 stellvertretender Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschlechtergeschichte, Gesundheitsgeschichte der Neuzeit und Geschichte des Medizinischen Pluralismus.

[Von Martin Dinges erschienene Publikationen]

Robert Jütte

Robert Jütte, geb. 1954, studierte Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft in Marburg, London und Münster.
1982: Promotion in Münster.
1990: Habilitation in Bielefeld (Lehrbefugnis für Neuere Geschichte).
1983–1989: Dozent und später Professor für Neuere Geschichte an der Universität Haifa/Israel.
Seit 1990: Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung.
Seit 1991: Honorarprofessor an der Universität Stuttgart.
Gastprofessuren an den Universitäten Innsbruck und Zürich.
Seit 2001: Vorstandsmitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer.
Seit 2006: Honorarprofessor am Pandit Jawaharlal Nehru Institute of Homeopathic Medical Sciences in Amravati (Indien).
Forschungsschwerpunkte: Sozialgeschichte der Medizin, Wissenschaftsgeschichte, vergleichende Stadtgeschichte, Alltags- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit, jüdische Geschichte.

[Von Robert Jütte erschienene Publikationen]

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