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Karataş, Sema

Zwischen Bitten und Bestechen

"Ambitus" in der politischen Kultur der römischen Republik – Der Fall des Cn. Plancius

Hermes – Einzelschriften
Band 115

ISBN 978-3-515-12394-5

EUR 55,00
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inklusive MwSt.

Abstract

Wählermanipulation, unerlaubte Wahlwerbung, gewalttätige Auseinandersetzungen und übersteigerte individuelle Selbstdarstellung waren Begleiterscheinungen der jährlichen Wahlen der römischen Republik. Die Zahl der Magistraturen war begrenzt – zugleich aber statuskonstituierend: Die Wahlen wurden deshalb zu einem Feld erbittert geführter Auseinandersetzungen. Kandidaten, die sich gegen ihre Konkurrenten durchzusetzen versuchten, entwickelten immer neue Strategien im Wettkampf um politische Führungspositionen. Aus dieser Konkurrenzsituation resultierte im Laufe der römischen Republik ein ganzes Spektrum (un)erlaubter Wahl(be)werbungsmethoden (ambitus), das den Wettkampf um die politischen Führungspositionen weiter verschärfte. Wie reagierten aber der Senat und das Volk von Rom auf diese Entwicklung? Die Verabschiedung von Gesetzen war das naheliegende Mittel im Kampf gegen den ambitus. Waren die diversen leges aber auf Dauer erfolgreich? Und welchen längerfristigen Einfluss besaß ambitus auf eine face-to-face Gesellschaft wie der Roms?

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2019. 328 S.
Kartoniert

Franz Steiner Verlag

Über den Autor

Autoren

Sema Karataş

Sema Karataş is Post-doctoral researcher and lecturer in Ancient History at the Universität zu Köln.

[Von Sema Karataş erschienene Publikationen]

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