Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart
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Schevardo, Jennifer

Vom Wert des Notwendigen

Preispolitik und Lebensstandard in der DDR der fünfziger Jahre

Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte – Beihefte
Band 185

1. Auflage 2006.
ISBN 978-3-515-08860-2

Kurztext

Warum kostete in der DDR durchweg die Schrippe fast nichts und eine Qualitätshose soviel? Die Ursachen für diese eigentümliche Verbraucherpreisstruktur liegen in den frühen fünfziger Jahren, als in Ostdeutschland eine sozialistische Planwirtschaft etabliert wurde. Die SED-Spitze behauptete, aus der Planung heraus Preise bilden zu können, die sowohl die Kosten für Produktion und Handel deckten, als auch der Bevölkerung erlaubten, ihre Bedürfnisse mit wenig Geld erfüllen zu können.

Die Studie legt dar, nach welchen Prinzipien diese Preisbildung funktionieren sollte und welche unbeabsichtigten Nebenwirkungen sie auf Produktion und Konsum hatte. Schließlich wird gezeigt, dass die Preise sich anders entwickelten, als die amtlichen Statistiken behaupteten.

320 S., 10 s/w Tab.
Kartoniert

Franz Steiner Verlag

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