Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart
Inhaltsverzeichnis Probekapitel
Neuerscheinung
EUR 24,00
Preise jeweils
inklusive MwSt.

Lieferung innerhalb Deutschlands versandkostenfrei.
Lieferung ins Ausland zuzüglich Versandkosten.

Wils, Jean-Pierre

Sich den Tod geben.

Suizid - Eine letzte Emanzipation?

2021.
ISBN 978-3-7776-2940-7

Kurztext

Neue Perspektiven für die Debatte um Sterbehilfe. Über das Recht auf einen assistierten Suizid wird seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2020 auch in Deutschland leidenschaftlich diskutiert. Der Philosoph und Theologe Jean-Pierre Wils verneint nicht die Autonomie, fragt aber – auf der Grundlage seines profunden historischen und ethischen Wissens – nach den sozialen Folgen: Führt das Recht auf Suizidhilfe auf Dauer nicht zur Pflicht, sich dafür oder dagegen entscheiden zu müssen? Und nimmt nicht der Druck hin zur vermeintlich vernünftigen Entscheidung zu, sobald die Herbeiführung des eigenen Todes als ein letzter Akt der Selbstverwirklichung und der Emanzipation betrachtet oder gar anempfohlen wird? Wils plädiert eindringlich dafür, die Debatte in einem größeren Kontext zu führen, unsere Endlichkeit der kulturellen Amnesie zu entreißen – und legt so die Grundlagen einer zeitgemäßen Diskussion über die Sterbehilfe.

„Das Gespür, die Sensibilität für die Grenzwertigkeit des Aktes ist weitgehend verschwunden.“
Jean-Pierre Wils im Interview mit dem WDR

„Wils facettenreichen, gut durchdachten Essay sollte eigentlich jeder lesen, denn so viel ist sicher, das Ende kommt für alle mal.“
Udo Feist, WDR

Auch als E-Book erhältlich.

200 S.
Gebunden

S. Hirzel Verlag

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer

Neuerscheinungen

Vergeiner, Philip C.
Bewertungen – Erwartungen – Gebrauch
Sprachgebrauchsnormen zur inneren Mehrsprachigkeit an der Universität

...mehr

Kintzinger, Martin (Hrsg.) / Wagner, Wolfgang E. (Hrsg.) / Auge, Oliver (Hrsg.) / Göllnitz, Martin (Hrsg.)
Jahrbuch für Universitätsgeschichte 21 (2018)
Studentische Gewalt im 19. und 20. Jahrhundert

...mehr